Terpene erklärt – Warum Aroma und Wirkung zusammenhängen
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Wenn du eine Sorte riechen kannst, bevor du sie siehst – das sind Terpene. Sie sind für das Aroma verantwortlich, aber auch weit mehr als das. Terpene interagieren synergistisch mit Cannabinoiden und beeinflussen maßgeblich wie sich ein Strain anfühlt. Dieses Phänomen nennt sich Entourage-Effekt.
Was sind Terpene?
Terpene sind flüchtige organische Verbindungen, die in vielen Pflanzen vorkommen – von Lavendel über Zitrusfrüchte bis hin zu Kiefernnadeln. Bei Cannabis werden sie in den Trichomen produziert, denselben Drüsen die auch THC und CBD bilden. Es gibt über 200 verschiedene Terpene im Cannabis, aber wenige dominante prägen den Charakter einer Sorte.
Die wichtigsten Terpene und ihre Wirkung
- β-Myrcen – erdig, beerig, entspannend. Das häufigste Cannabis-Terpen. Fördert die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke für Cannabinoide.
- Limonen – frisch, zitrisch, stimmungsaufhellend. Bekannt für anxiolytische Eigenschaften.
- β-Caryophyllen – würzig, pfeffrig. Das einzige Terpen das direkt an CB2-Rezeptoren bindet – entzündungshemmend.
- Terpinolen – blumig, holzig, leicht zitronig. Typisch für sativa-dominante Sorten wie unsere Yuni Moon™.
- Linalool – floral, lavendelartig, beruhigend. Wirkt anxiolytisch und schlaffördernd.
- Farnesene – frisch-minzig, apfelig. Besonders charakteristisch für unsere Noctura™ und Yrr™.
Warum Terpene beim Kauf wichtig sind
Zwei Sorten mit gleichem THC-Gehalt können sich völlig unterschiedlich anfühlen – wegen des Terpenprofils. Eine myrcenreiche Sorte mit 25% THC wirkt deutlich schwerer und körperbetonter als eine terpinolendominante mit gleichem Gehalt. Deshalb listen wir bei jedem B&L Produkt die Hauptterpene in den Eigenschaften.
Kenne deine Terpene – dann kennst du deinen Strain.